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In Hamada an der japanischen Westküste fand die Einweihung und traditionelle Segnung der nächsten MKG-Baustelle statt. Die nach japanischem Brauch durchgeführte Feier war ein hochrangig besetztes Ereignis, der Bedeutung des Solarparks Hamada angemessen.

Die 11 MW große Baustelle in Hamada ist der zweite Bauabschnitt bei der Umwidmung eines stillgelegten Golfkurses in einen Solarpark. Die MKG Japan übernimmt für einen thailändischen Investor und einen japanischen EPC die Gewerke der Dronen- und GPS-Vermessung, Gestell- und Montageplanung sowie Lieferung und Montageausführung. Zu der Feier am 24. Mai 2016 waren aus allen Teilen Japans und aus Thailand über 70 Gäste angereist. Nach japanischer Tradition wurden nacheinander die verschiedenen Gewerke symbolisch dargestellt und von einem Priester gesegnet. Im Anschluss an die Zeremonie sprach der aus Tokyo angereiste Botschafter Thailands ein Grußwort. Von Seiten der MKG Japan hat es sich der Inhaber Karl Göbel nicht nehmen lassen, persönlich bei der Feier anwesend zu sein und den Startschuss für die Bauarbeiten zu geben. Danach konnten die Gäste den Nachmittag bei Bilderbuchwetter mit gegrillten Spezialitäten und Getränken ausklingen lassen.

Der erste Bauabschnitt von Hamada ist bereits japanweit als eine der schönsten und von der Montage her anspruchsvollsten Großanlagen bekannt. Zur Einweihung von Hamada I waren neben vielen anderen Gästen und lokalen Politikern auch der vormalige japanische Premierminister Yukio Hatoyama angereist, um die Anlage zu bestaunen, die sich wie Weinberge in die hügelige Landschaft Japans einpasst. Der Premierminister lobte insbesondere, dass das Design der Anlage mit seinen natürlichen, dem Boden angepassten Wellenformen den Charakter der „grünen Energie“ noch stärker hervorhebt.

Der erste Bauabschnitt (ebenfalls 11 MW) ging im November 2015 ans Netz; die Inbetriebnahme von Hamada II ist für den März 2017 geplant.